Zusätzliche Bedingungen für KI-Transkription, lokale Modelle und Cloud-Dienste
Version 1.3 — gültig ab 28. Juli 2026
Diese zusätzlichen Bedingungen gelten ergänzend zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters für die Nutzung der Aufnahme-, Transkriptions-, KI-, Sprachmodell-, Cloud- und Modellfunktionen von Ownvox.
1. Geltungsbereich und Verhältnis zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Diese zusätzlichen Bedingungen regeln besondere Funktionen der Anwendung Ownvox, insbesondere: a) die Aufnahme und Verarbeitung von Audiodaten; b) die automatische Spracherkennung und Transkription; c) die lokale Verarbeitung durch lokal ausgeführte Modelle; d) die Nutzung von Cloud-Funktionen des Anbieters; e) die Nutzung von Sprachmodellen, Inferenzdiensten und sonstigen Drittanbietern; f) die Verwendung eigener API-Schlüssel oder eigener Drittanbieter-Zugänge durch den Nutzer; g) den Download und die Nutzung von Modellen, Komponenten und Open-Source-Software. Soweit diese zusätzlichen Bedingungen speziellere Regelungen enthalten, gehen sie für die darin geregelten Funktionen den allgemeinen Regelungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor. Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters fort.
2. Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser zusätzlichen Bedingungen bezeichnet: „Anwendung“ die Software Ownvox einschließlich zugehöriger Desktop-, Web-, Backend-, Proxy-, Cloud-, Lizenz-, Update- und Modellfunktionen. „ASR“ automatische Spracherkennung, also die automatisierte Umwandlung von Sprache oder Audiodaten in Text. „LLM“ Sprachmodelle oder andere KI-Modelle, die Texte, Zusammenfassungen, Strukturierungen, Antworten, Aktionen, Prompts oder sonstige Inhalte erzeugen oder verarbeiten können. „Transkriptionsergebnis“ jeden durch die Anwendung erzeugten Text, insbesondere Transkripte, Übersetzungen, Zusammenfassungen, Sprecherzuordnungen, Zeitstempel, strukturierte Notizen, Aufgaben, Antworten oder sonstige Ausgaben. „Strict-Offline-Modus“ einen Betriebsmodus, in dem Audio- und Transkriptionsinhalte lokal auf dem Gerät des Nutzers verarbeitet werden und nach Maßgabe der Produktbeschreibung nicht an Cloud-Funktionen des Anbieters zur Transkription oder KI-Verarbeitung übermittelt werden. „Connected-Modus“ einen Betriebsmodus, in dem bestimmte Funktionen der Anwendung eine Netzwerkverbindung nutzen können, insbesondere Cloud-Transkription, Sprachmodell-Nachbearbeitung, Modell-Downloads, Lizenzverwaltung, Updates oder sonstige Online-Funktionen. „BYOK“ oder „Bring Your Own Key“ die Nutzung eigener Zugangsdaten, API-Schlüssel oder Endpunkte des Nutzers zu Drittanbietern oder selbst betriebenen Diensten. „Drittanbieter“ externe Dienstleister, Plattformen, API-Anbieter, Modellanbieter, Infrastrukturbetreiber, Zahlungsanbieter, Lizenzdienste oder sonstige Anbieter außerhalb des unmittelbaren Verantwortungsbereichs des Anbieters.
3. Lokale Verarbeitung und Cloud-Verarbeitung
Die Anwendung kann je nach Konfiguration lokale Funktionen und Cloud-Funktionen bereitstellen. Im Strict-Offline-Modus erfolgt die Verarbeitung von Audio- und Transkriptionsinhalten nach Maßgabe der Produktbeschreibung lokal auf dem Gerät des Nutzers. Der Strict-Offline-Modus bedeutet jedoch nicht zwingend, dass keinerlei Netzwerkverbindung der Anwendung möglich ist. Netzwerkverbindungen können insbesondere für Lizenzprüfung, Updates, Modellkataloge, Modell-Downloads, Fehlerbehebung oder vom Nutzer aktivierte Online-Funktionen erforderlich oder möglich sein. Im Connected-Modus können Audio-, Transkriptions-, Prompt-, Kontext- oder sonstige Inhaltsdaten an Cloud-Funktionen des Anbieters oder an Drittanbieter übermittelt werden, soweit dies zur Bereitstellung der jeweiligen Funktion erforderlich ist oder vom Nutzer aktiviert wurde. Einzelheiten zu Datenkategorien, Zwecken, Empfängern, Speicherfristen, Drittlandübermittlungen und Subprocessorn ergeben sich aus der Datenschutzerklärung und, soweit bereitgestellt, aus der Subprocessor-Übersicht des Anbieters. Der Nutzer entscheidet eigenverantwortlich, welche Funktionen, Betriebsmodi, Modelle, Endpunkte und Integrationen er aktiviert und nutzt.
4. Hinweise zu KI-generierten Inhalten und Transkriptionsergebnissen
Die Anwendung nutzt automatisierte Spracherkennung sowie, abhängig von der jeweiligen Konfiguration und Aktivierung durch den Nutzer, Sprachmodelle und andere automatisierte Systeme zur Nachbearbeitung, Zusammenfassung, Skill-Ausführung, Prompt-Verarbeitung oder sonstigen Inhaltsverarbeitung. Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass automatisch erzeugte Transkriptionen, Übersetzungen, Zusammenfassungen und sonstige KI-gestützte Ausgaben fehlerhaft, unvollständig, veraltet, missverständlich oder für den konkreten Zweck ungeeignet sein können. Dies umfasst insbesondere: a) Hörfehler; b) falsche Eigennamen; c) falsche Fachbegriffe; d) Auslassungen; e) fehlerhafte Interpunktion; f) fehlerhafte Sprecherzuordnungen; g) unvollständige oder unzutreffende Zusammenfassungen; h) unzutreffende Schlussfolgerungen; i) sogenannte Halluzinationen oder erfundene Inhalte von Sprachmodellen; j) Fehler bei Übersetzungen oder Bedeutungsübertragungen; k) fehlerhafte Erkennung von Zahlen, Daten, Beträgen, Namen, Orten, Terminen oder rechtlich relevanten Aussagen. Die Anwendung ist nicht für Einsatzbereiche bestimmt, in denen fehlerhafte, unvollständige oder ungeprüfte Ausgaben erhebliche Personen-, Sach-, Rechts- oder Vermögensschäden verursachen können. Dies gilt insbesondere für: a) medizinische Dokumentation oder Diagnostik; b) rechtlich verbindliche oder gerichtsverwertbare Protokolle; c) Notfall-, Sicherheits- oder Rettungskommunikation; d) behördliche Meldungen; e) Finanztransaktionen; f) Compliance-Entscheidungen; g) Personalentscheidungen; h) sicherheitskritische oder hochsensible Einsatzbereiche; i) sonstige Bereiche, in denen eine menschliche Prüfung zwingend erforderlich ist. Der Nutzer ist verpflichtet, alle Ausgaben vor ihrer weiteren Verwendung eigenverantwortlich zu prüfen. Dies gilt insbesondere, wenn Ausgaben veröffentlicht, an Dritte weitergegeben, archiviert, als Entscheidungsgrundlage verwendet oder in geschäftlichen, rechtlichen, medizinischen, finanziellen oder sonstigen sensiblen Kontexten genutzt werden. Die Anwendung ersetzt keine professionelle Beratung, insbesondere keine medizinische, rechtliche, steuerliche, finanzielle, psychologische oder sicherheitsbezogene Beratung.
5. Rechtmäßigkeit von Aufnahmen und Einwilligung Dritter
Die Anwendung ermöglicht dem Nutzer die Aufnahme, den Upload, die Transkription und die Verarbeitung von Audiodaten. Der Nutzer ist allein dafür verantwortlich, dass jede Aufnahme, jeder Upload und jede weitere Verarbeitung rechtmäßig erfolgt. Der Nutzer hat insbesondere sicherzustellen, dass er vor Beginn einer Aufnahme oder Verarbeitung über alle erforderlichen Rechte, Einwilligungen, Berechtigungen oder sonstigen Rechtsgrundlagen verfügt. Dies kann insbesondere die Einwilligung aller an einem Gespräch beteiligten Personen umfassen. Der Nutzer verpflichtet sich, alle jeweils anwendbaren datenschutzrechtlichen, persönlichkeitsrechtlichen, strafrechtlichen, arbeitsrechtlichen, berufsrechtlichen, vertraglichen und sonstigen gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Je nach Rechtsordnung und Situation kann es unzulässig sein, Gespräche, Telefonate, Meetings oder sonstige Äußerungen ohne vorherige Information oder Einwilligung der betroffenen Personen aufzunehmen oder zu verarbeiten. Der Nutzer darf die Anwendung insbesondere nicht verwenden, um: a) heimliche, unbefugte oder rechtswidrige Aufnahmen anzufertigen; b) vertrauliche Gespräche ohne Berechtigung aufzuzeichnen; c) Berufsgeheimnisse, Mandatskommunikation, Patientendaten, Geschäftsgeheimnisse oder sonstige besonders geschützte Informationen unbefugt zu erfassen; d) Personen ohne erforderliche Rechtsgrundlage zu überwachen; e) gesetzliche, vertragliche oder organisatorische Vertraulichkeitspflichten zu umgehen. Der Anbieter stellt lediglich technische Funktionen zur Aufnahme, Transkription und Verarbeitung bereit. Der Anbieter ist nicht verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der vom Nutzer veranlassten Aufnahmen, Uploads, Inhalte, Verarbeitungen oder Weitergaben. Verletzt der Nutzer schuldhaft seine Pflichten nach diesem Abschnitt — insbesondere durch das Anfertigen, Übermitteln oder Verarbeiten von Aufnahmen ohne die erforderliche Einwilligung der aufgenommenen Personen oder ohne die erforderliche Berechtigung an den Inhalten — und macht ein Dritter deshalb Ansprüche gegen den Anbieter geltend, stellt der Nutzer den Anbieter von diesen Ansprüchen frei und erstattet ihm die zur Rechtsverteidigung erforderlichen und angemessenen Kosten. Die Freistellungspflicht entfällt, soweit der Nutzer die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat; sie ist ausgeschlossen oder gemindert, soweit der Anbieter die Inanspruchnahme mitverursacht oder mitverschuldet hat (§ 254 BGB gilt entsprechend). Der Anbieter unterrichtet den Nutzer unverzüglich in Textform über die Geltendmachung eines solchen Anspruchs, gibt ihm Gelegenheit zur Stellungnahme und gibt ohne vorherige Zustimmung des Nutzers weder ein Anerkenntnis ab noch schließt er einen Vergleich. Der Nutzer ist berechtigt, die Rechtsverteidigung auf eigene Kosten selbst zu übernehmen. Gesetzliche Ansprüche des Anbieters bleiben unberührt.
6. Verarbeitung über Cloud-Funktionen des Anbieters
Soweit der Nutzer Cloud-Funktionen des Anbieters aktiviert oder nutzt, können Daten über die Infrastruktur des Anbieters oder über vom Anbieter eingebundene Drittanbieter verarbeitet werden. Dies kann insbesondere folgende Funktionen betreffen: a) Cloud-Spracherkennung; b) Sprachmodell-Nachbearbeitung; c) Zusammenfassungen; d) Skill-Ausführung; e) Prompt-Verarbeitung; f) Modell-Downloads; g) Lizenzverwaltung; h) Zahlungsabwicklung; i) Fehleranalyse und technische Sicherung der Dienste. Cloud-Funktionen für Spracherkennung und Sprachmodell-Verarbeitung werden über einen vom Anbieter betriebenen Proxy bereitgestellt. Die Proxy-Infrastruktur des Anbieters wird in der Europäischen Union bei der Hetzner Online GmbH (Deutschland) gehostet. Für die automatische Cloud-Spracherkennung (ASR) sowie für die Verarbeitung durch Sprachmodelle (LLM) setzt der Anbieter ausschließlich Scaleway S.A.S. (Frankreich) als datenschutzkonformen, in der Europäischen Union ansässigen Inferenz- und ASR-Anbieter ein. Die entsprechende Verarbeitung erfolgt innerhalb der Europäischen Union nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dabei können Audioinhalte, Prompts, Kontext- und Inhaltsdaten, Transkriptionsergebnisse, technische Metadaten und Verbindungsdaten an die genannten Dienstleister übermittelt und dort verarbeitet werden, soweit dies zur Bereitstellung der jeweiligen Cloud-Funktion erforderlich ist. Die jeweils eingesetzten Kategorien von Dienstleistern, Subprocessorn und Drittanbietern ergeben sich aus der Datenschutzerklärung und, soweit bereitgestellt, aus der Subprocessor-Übersicht des Anbieters. Der Anbieter kann eingesetzte Dienstleister, Modelle, Inferenzanbieter, Cloud-Anbieter oder technische Infrastruktur ändern, soweit dadurch die vertraglich geschuldete Leistung nicht wesentlich beeinträchtigt wird und die datenschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden. Wesentliche Änderungen werden nach Maßgabe der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Datenschutzerklärung oder sonstiger anwendbarer Informationspflichten mitgeteilt.
7. Nutzung eigener Drittanbieter-Zugänge und BYOK
Die Anwendung kann es dem Nutzer ermöglichen, eigene Zugangsdaten, API-Schlüssel oder Endpunkte von Drittanbietern zu hinterlegen oder zu verwenden. Dies kann insbesondere Sprachmodell-Anbieter, OpenAI-kompatible Endpunkte, lokale Modellserver oder sonstige Inferenzdienste betreffen. Soweit der Nutzer eigene Zugangsdaten oder API-Schlüssel verwendet, kommt ein eigenständiges Vertragsverhältnis zwischen dem Nutzer und dem jeweiligen Drittanbieter zustande. Für diesen Drittanbieter gelten dessen eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen, Nutzungsrichtlinien, Preise, Kontingente, Datenschutzinformationen und technischen Vorgaben. Der Anbieter ist nicht Vertragspartei dieses Drittanbieter-Verhältnisses und übernimmt keine Verantwortung für: a) Verfügbarkeit des Drittanbieters; b) Preise oder Abrechnung des Drittanbieters; c) Kontingente, Limits oder Drosselungen des Drittanbieters; d) Datenschutz- oder Speicherpraktiken des Drittanbieters; e) Modellverhalten, Genauigkeit oder Sicherheit des Drittanbieters; f) Änderungen der Schnittstellen, Modelle oder Nutzungsbedingungen des Drittanbieters; g) Inhalte, Ergebnisse oder Fehlfunktionen des Drittanbieters, soweit diese außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen. Der Nutzer ist allein dafür verantwortlich, die Bedingungen des jeweiligen Drittanbieters einzuhalten und die dort entstehenden Kosten zu tragen. Soweit die Anwendung Anfragen technisch an einen vom Nutzer gewählten Endpunkt weiterleitet, erfolgt diese Weiterleitung auf Veranlassung des Nutzers. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung dafür, ob der vom Nutzer gewählte Endpunkt für die jeweiligen Inhalte, Datenkategorien oder Zwecke geeignet oder rechtlich zulässig ist. Der Nutzer ist verpflichtet, API-Schlüssel, Zugangsdaten und sonstige Geheimnisse sicher zu verwahren, vor unbefugtem Zugriff zu schützen und den Anbieter unverzüglich zu unterrichten, sobald Anhaltspunkte für eine unbefugte Nutzung bestehen. Für die Haftung des Anbieters gilt ausschließlich Abschnitt 17 dieser Bedingungen.
8. Geschäftliche Nutzung und Auftragsverarbeitung
Nutzt der Nutzer die Anwendung im geschäftlichen, beruflichen, behördlichen, freiberuflichen oder sonstigen nicht rein privaten Kontext, ist der Nutzer selbst dafür verantwortlich zu prüfen, welche datenschutzrechtlichen Rollen, Pflichten und Rechtsgrundlagen für seinen konkreten Einsatz gelten. Soweit der Nutzer personenbezogene Daten Dritter verarbeitet und der Anbieter dabei als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO handelt, ist vor Nutzung entsprechender Cloud-Funktionen eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung abzuschließen. Eine entsprechende Vereinbarung kann auf Anfrage über [email protected] angefordert werden. Der Nutzer ist selbst dafür verantwortlich zu prüfen, ob für seinen konkreten Einsatz insbesondere erforderlich sind: a) eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung; b) eine Datenschutz-Folgenabschätzung; c) Einwilligungen betroffener Personen; d) Informationspflichten gegenüber betroffenen Personen; e) interne Richtlinien oder Betriebsvereinbarungen; f) besondere Schutzmaßnahmen für sensible Daten; g) Einschränkungen bei Drittlandübermittlungen; h) sonstige gesetzliche, berufsrechtliche oder organisatorische Vorgaben. Soweit keine erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung geschlossen wurde, darf der Nutzer Cloud-Funktionen des Anbieters nicht in einer Weise verwenden, die eine solche Vereinbarung zwingend voraussetzt.
9. Faire Nutzung und Kontingente für Cloud-Dienste
Soweit Funktionen der Anwendung über Cloud-Infrastruktur des Anbieters bereitgestellt werden, erfolgt die Nutzung im Rahmen der jeweils im Produkt, auf der Webseite, im Angebot, im Tarif oder in sonstigen Vertragsinformationen kommunizierten Nutzungsgrenzen. Diese können insbesondere Rate-Limits zur Sicherung von Verfügbarkeit und Stabilität (Anzahl von Anfragen oder Datenvolumen pro Zeiteinheit), volumenbasierte Kontingente (etwa Minuten oder Anfragen pro Abrechnungszeitraum) — soweit solche im jeweiligen Tarif ausdrücklich vorgesehen sind — sowie sonstige technische oder organisatorische Nutzungsbeschränkungen umfassen. Die jeweils geltenden Beschränkungen werden vor Vertragsabschluss in der Produkt- und Tarifbeschreibung kommuniziert. Cloud-Funktionen können einer fairen Nutzung unterliegen. Untersagt sind insbesondere: a) automatisierte Massennutzung außerhalb der bestimmungsgemäßen Anwendung; b) Weiterverkauf, Weitervermietung oder kommerzielle Weiterleitung der Cloud-Funktionen an Dritte; c) Einbindung der Cloud-Funktionen in eigene Produkte oder Dienste ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters; d) Umgehung technischer Beschränkungen, Limits oder Sicherheitsmechanismen; e) übermäßige Nutzung, die geeignet ist, Verfügbarkeit, Stabilität, Sicherheit oder Performance der Dienste für andere Nutzer zu beeinträchtigen; f) Scraping, Reverse Engineering oder missbräuchliche Lasttests; g) Nutzung zur Verarbeitung rechtswidriger Inhalte; h) Nutzung zur Verletzung von Rechten Dritter. Der Anbieter ist berechtigt, die Nutzung von Cloud-Funktionen zu drosseln, vorübergehend zu sperren oder einzuschränken, wenn konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Sicherheitsrisiken, rechtswidrige Nutzung, Verletzung dieser Bedingungen oder eine erhebliche Beeinträchtigung der Dienste bestehen. Soweit der jeweilige Tarif volumenbasierte Kontingente ausdrücklich vorsieht und deren zeitlich begrenzte Geltung in der Produkt- und Tarifbeschreibung transparent kommuniziert ist, verfallen ungenutzte Kontingente am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums, soweit im jeweiligen Tarif, Angebot oder zwingendem Recht nichts Abweichendes vorgesehen ist. Rate-Limits stellen keine volumenbasierten Kontingente dar und unterliegen keinem Verfall in diesem Sinne; sie regenerieren sich gemäß ihrer technischen Definition fortlaufend. Eine Auszahlung, Erstattung oder Übertragung ungenutzter Kontingente erfolgt nur, soweit dies ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.
10. Modell-Downloads, Modellkatalog und Drittlizenzen
Die Anwendung kann es ermöglichen, Spracherkennungsmodelle, Sprachmodelle, Zusatzkomponenten, Konfigurationsdateien oder sonstige Modellressourcen lokal herunterzuladen und zu verwenden. Modelle und Komponenten können vom Anbieter selbst, aus einem Modellkatalog des Anbieters oder von Quellen Dritter bereitgestellt werden. Sie können eigenen Lizenzbedingungen der jeweiligen Rechteinhaber unterliegen. Der Nutzer ist verpflichtet, die für die jeweiligen Modelle, Komponenten und Softwarebestandteile geltenden Lizenzbedingungen einzuhalten. Dies können insbesondere Open-Source-Lizenzen, Creative-Commons-Lizenzen, Modelllizenzen, Forschungs- oder Nichtkommerziellkeitsbeschränkungen oder sonstige Drittbedingungen sein. Eine Übersicht der verwendeten oder bereitgestellten Modelle und der zugehörigen Lizenzen kann, soweit verfügbar, in der Anwendung eingesehen werden. Der Anbieter kann die Integrität heruntergeladener Modelle oder Komponenten anhand technischer Verfahren wie kryptografischer Prüfsummen prüfen. Eine solche Prüfung dient ausschließlich der Erkennung unbeabsichtigter Übertragungsfehler oder nicht autorisierter Modifikationen während des Transports. Sie stellt keine Zusicherung hinsichtlich Qualität, Genauigkeit, Sicherheit, Rechtmäßigkeit, Lizenzkonformität oder Eignung des jeweiligen Modells für einen bestimmten Zweck dar. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für Inhalte, Eigenschaften, Lizenzbedingungen, Verfügbarkeit oder Ausgaben von Drittmodellen, soweit diese außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.
11. Updates und automatische Aktualisierungen
Die Anwendung kann über integrierte Updatefunktionen verfügen. Der Anbieter kann Updates, Fehlerbehebungen, Sicherheitsaktualisierungen, Modellaktualisierungen, Funktionsänderungen oder sonstige Aktualisierungen bereitstellen. Soweit gesetzlich erforderlich oder zur Aufrechterhaltung der Sicherheit, Kompatibilität oder Vertragsmäßigkeit der Anwendung notwendig, kann der Anbieter Aktualisierungen bereitstellen und den Nutzer zur Installation auffordern oder Aktualisierungen automatisch durchführen, sofern dies technisch vorgesehen und rechtlich zulässig ist. Sicherheitsrelevante Aktualisierungen können erforderlich sein, um die Anwendung weiter sicher zu nutzen. Installiert der Nutzer bereitgestellte Sicherheitsupdates nicht, kann dies dazu führen, dass Funktionen eingeschränkt, deaktiviert oder nicht mehr unterstützt werden, soweit dies zur Vermeidung von Sicherheitsrisiken, Missbrauch oder technischen Störungen erforderlich ist. Der Anbieter kann Modelle, Modellversionen, Drittanbieter, Endpunkte, Cloud-Funktionen oder technische Verfahren ändern, ersetzen oder entfernen, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht. Ein sachlicher Grund kann insbesondere vorliegen bei: a) Sicherheitsrisiken; b) Lizenzänderungen; c) technischen Änderungen; d) Einstellung eines Drittanbieterdienstes; e) Qualitätsverbesserungen; f) gesetzlichen oder regulatorischen Anforderungen; g) Missbrauchsvermeidung; h) wirtschaftlicher oder technischer Unzumutbarkeit des Weiterbetriebs. Bei einer Nutzung durch Verbraucher gelten die zwingenden gesetzlichen Anforderungen zur Bereitstellung von Aktualisierungen für digitale Produkte, insbesondere §§ 327f, 327r BGB. Aktualisierungen, die zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlich sind, werden so bereitgestellt, dass der Verbraucher angemessen über die Aktualisierung und deren Bedeutung informiert wird. Eine Einschränkung oder Deaktivierung von Funktionen wegen Nichtinstallation einer Aktualisierung erfolgt nur, soweit es sich um eine sicherheitsrelevante oder zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit zwingend erforderliche Aktualisierung handelt; rein funktionserweiternde oder optionale Aktualisierungen bleiben für den Verbraucher freiwillig, und ihre Nichtinstallation hat keine entsprechende Einschränkung der vertragsgemäßen Kernfunktionen zur Folge. Zwingende gesetzliche Rechte des Nutzers bleiben unberührt.
12. Verfügbarkeit von Cloud-Funktionen und Drittanbieterdiensten
Cloud-Funktionen, Modellserver, Drittanbieter-APIs und Online-Dienste können zeitweise nicht verfügbar, eingeschränkt oder fehlerhaft sein. Gründe hierfür können insbesondere Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, technische Störungen, Netzwerkausfälle, Änderungen von Drittanbietern, höhere Gewalt oder übermäßige Auslastung sein. Der Anbieter bemüht sich um eine angemessene Verfügbarkeit der von ihm kontrollierten Dienste. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird jedoch nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Für Verfügbarkeit, Stabilität, Leistung oder Änderungen von Drittanbieterdiensten, die nicht vom Anbieter kontrolliert werden, übernimmt der Anbieter keine Verantwortung, soweit der Anbieter die jeweilige Einschränkung nicht zu vertreten hat.
13. Verbotene Nutzungen
Der Nutzer darf die Anwendung nicht für rechtswidrige, missbräuchliche oder schädliche Zwecke verwenden. Untersagt ist insbesondere die Nutzung der Anwendung: a) zur heimlichen oder unbefugten Aufnahme von Personen; b) zur unbefugten Verarbeitung personenbezogener Daten; c) zur Verletzung von Urheberrechten, Geschäftsgeheimnissen, Persönlichkeitsrechten oder sonstigen Rechten Dritter; d) zur Erstellung, Verarbeitung oder Verbreitung rechtswidriger Inhalte; e) zur Täuschung, Manipulation, Überwachung oder Belästigung von Personen; f) zur Umgehung von Sicherheits-, Zugriffs- oder Nutzungsbeschränkungen; g) zur automatisierten Massennutzung außerhalb der vorgesehenen Produktfunktionen; h) zur Nutzung in sicherheitskritischen, medizinischen, rechtlichen, finanziellen oder sonstigen sensiblen Einsatzbereichen ohne angemessene menschliche Prüfung und ohne geeignete Rechtsgrundlage; i) zur Verletzung von Bedingungen eingebundener Drittanbieter; j) zur Gefährdung der Sicherheit, Verfügbarkeit oder Integrität der Anwendung oder ihrer Infrastruktur. Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen einzuschränken, Zugänge zu sperren oder sonstige angemessene Maßnahmen zu ergreifen, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine verbotene Nutzung bestehen.
14. Nutzerinhalte und Rechte an Inhalten
Der Nutzer behält die Rechte an den von ihm eingegebenen, hochgeladenen, aufgenommenen oder verarbeiteten Inhalten, soweit ihm diese Rechte zustehen. Der Nutzer räumt dem Anbieter, soweit für die Bereitstellung der gewählten Funktionen erforderlich, das Recht ein, vom Nutzer bereitgestellte Inhalte technisch zu verarbeiten, zu übertragen, zwischenzuspeichern, umzuwandeln, zu analysieren und an eingebundene Dienstleister weiterzuleiten. Diese Rechteeinräumung ist auf den Zweck der Bereitstellung und der technischen Sicherung der vertraglich vereinbarten Funktionen beschränkt. Keine Nutzung zum Training von KI-Modellen. Der Anbieter nutzt vom Nutzer bereitgestellte Audiodaten, Transkriptionsergebnisse, Prompts oder sonstige Nutzerinhalte nicht zum Training, Fine-Tuning, zur Bewertung oder zur Verbesserung eigener oder fremder KI-Modelle und stellt diese Inhalte vom Anbieter eingebundenen Subprocessorn auch nicht zu solchen Zwecken zur Verfügung. Vom Anbieter eingebundene Subprocessor sind vertraglich verpflichtet, vom Nutzer bereitgestellte Inhalte ausschließlich zur Erbringung der jeweiligen Inferenz-, Spracherkennungs-, Speicher- oder sonstigen vertraglich vereinbarten Leistung zu verarbeiten und nicht zum Training, Fine-Tuning oder zur Verbesserung eigener oder fremder KI-Modelle zu verwenden. Der Anbieter setzt vom Anbieter integrierte Cloud-ASR- und Inferenzdienste nur ein, soweit diese durch Vertrag oder geeignete Kontoeinstellungen angewiesen sind, vom Nutzer bereitgestellte Audio-, Transkriptions-, Prompt- und Inhaltsdaten nicht für Training, Fine-Tuning, Modellverbesserung, Benchmarking oder sonstige eigene Zwecke des Dienstleisters zu verwenden. Dies gilt insbesondere für Scaleway S.A.S., soweit Scaleway als vom Anbieter integrierter Cloud-Spracherkennungs- und/oder Sprachmodelldienst eingesetzt wird. Soweit der Nutzer Inhalte an eigene Drittanbieter-Endpunkte oder über BYOK weiterleitet, richtet sich die dortige Verarbeitung — einschließlich einer etwaigen Nutzung zu Trainings-, Fine-Tuning- oder Modellverbesserungszwecken durch den jeweiligen Drittanbieter — ausschließlich nach den Bedingungen und Datenschutzinformationen des jeweiligen Drittanbieters. Der Anbieter hat hierauf keinen Einfluss; der Nutzer ist verantwortlich, die entsprechenden Bedingungen vor der Nutzung zu prüfen. Der Nutzer sichert zu, dass er über alle erforderlichen Rechte und Rechtsgrundlagen verfügt, um die jeweiligen Inhalte mit der Anwendung zu verarbeiten.
15. Datenschutz und Subprocessor
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Anbieter ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters. Die Datenschutzerklärung ist abrufbar unter: https://www.iubenda.com/privacy-policy/82923333/full-legal Eine aktuelle Übersicht der eingesetzten Subprocessor, einschließlich des für Cloud-Spracherkennung und Sprachmodell-Verarbeitung eingesetzten Anbieters Scaleway S.A.S. sowie des Hosting-Anbieters Hetzner Online GmbH für die Proxy-Infrastruktur, ergibt sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters. Im Fall von Widersprüchen zwischen diesen zusätzlichen Bedingungen und der Datenschutzerklärung gelten hinsichtlich der datenschutzrechtlichen Informationen die Angaben in der Datenschutzerklärung.
16. Beta-Funktionen, experimentelle Funktionen und Modellverhalten
Der Anbieter kann Beta-Funktionen, experimentelle Funktionen, Vorabversionen, neue Modelle, Modelltests oder sonstige noch nicht allgemein ausgereifte Funktionen bereitstellen. Solche Funktionen können instabil, unvollständig, fehlerhaft oder kurzfristig geändert, eingeschränkt oder entfernt werden. Der Nutzer sollte Beta- oder experimentelle Funktionen nicht für produktive, geschäftskritische oder sensible Zwecke verwenden, sofern der Anbieter dies nicht ausdrücklich freigegeben hat. Das Verhalten von KI-Modellen kann sich durch Modellupdates, Anbieterwechsel, Promptänderungen, Konfigurationsänderungen oder sonstige technische Anpassungen verändern. Der Anbieter schuldet kein dauerhaft identisches Antwort-, Transkriptions- oder Modellverhalten, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
17. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt: a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit; b) für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit; c) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes; d) im Umfang einer vom Anbieter übernommenen Garantie; e) bei arglistigem Verschweigen eines Mangels. Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf (wesentliche Vertragspflicht), ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Die Haftung nach Art. 82 DSGVO bleibt unberührt. Die vorstehenden Regelungen gelten auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Die automatische Spracherkennung und die Verarbeitung durch Sprachmodelle arbeiten wahrscheinlichkeitsbasiert. Der Anbieter schuldet keine bestimmte Erkennungsgenauigkeit und keine Fehlerfreiheit von Transkriptionsergebnissen oder sonstigen KI-Ausgaben. Der Nutzer hat Ausgaben vor einer Verwendung zu prüfen, bei der ein Fehler zu einem Schaden führen kann. Trägt der Nutzer zur Entstehung eines Schadens bei — insbesondere durch die ungeprüfte Verwendung von Ausgaben, durch rechtswidrig erstellte oder verarbeitete Aufnahmen, durch fehlende Einwilligungen oder Rechtsgrundlagen, durch unsachgemäße Verwendung von Drittanbieter-Endpunkten oder BYOK-Funktionen, durch unsichere Verwahrung von Zugangsdaten, durch die Nichtinstallation bereitgestellter Sicherheitsupdates oder durch eine sonstige Verletzung seiner Pflichten aus diesen Bedingungen —, bestimmt sich die Haftung nach § 254 BGB. Die vorstehenden Absätze bleiben unberührt.
18. Änderungen der Anwendung und dieser zusätzlichen Bedingungen
Änderungen der Anwendung: Der Anbieter kann die im Rahmen der dauerhaften Bereitstellung überlassenen Funktionen der Anwendung über das zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit Erforderliche hinaus ändern, wenn hierfür ein triftiger Grund besteht. Ein triftiger Grund liegt vor bei: a) der Anpassung an eine veränderte technische Umgebung, insbesondere an neue Betriebssystemversionen oder geänderte Hardwareanforderungen; b) der Einführung, Ablösung oder Einstellung einzelner Modelle oder Betriebsmodi (lokale Verarbeitung, Cloud-Verarbeitung), sofern die vertraglich geschuldete Kernfunktion — die Umwandlung gesprochener Sprache in Text — erhalten bleibt; c) Änderungen, Einstellung oder Wegfall von Leistungen eingesetzter Drittanbieter, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat; d) der Behebung oder Vermeidung von Sicherheitsrisiken; e) einer Änderung der Rechtslage, der Rechtsprechung oder behördlicher Vorgaben. Für solche Änderungen entstehen dem Nutzer keine zusätzlichen Kosten. Der Anbieter informiert den Nutzer klar und verständlich über die Änderung. Beeinträchtigt eine solche Änderung den Zugang des Nutzers zur Anwendung oder deren Nutzbarkeit, informiert der Anbieter den Nutzer innerhalb einer angemessenen Frist vor dem Zeitpunkt der Änderung auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) über die Merkmale und den Zeitpunkt der Änderung sowie über das nachstehende Beendigungsrecht. Dies gilt nicht, wenn die Beeinträchtigung nur unerheblich ist. Beeinträchtigt eine Änderung den Zugang zur Anwendung oder deren Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, kann der Nutzer den Vertrag innerhalb von 30 Tagen unentgeltlich beenden (§ 327r Abs. 3 und 4 BGB). Die Frist beginnt mit dem Zugang der Information oder, wenn die Änderung später erfolgt, im Zeitpunkt der Änderung. Die Beendigung eines kostenpflichtigen Abonnements ist über das Kundenportal des Zahlungsabwicklers oder durch formlose Erklärung an [email protected] möglich. Das Beendigungsrecht besteht nicht, wenn die Beeinträchtigung nur unerheblich ist oder wenn der Anbieter dem Nutzer den Zugang zur unveränderten Anwendung ohne zusätzliche Kosten erhält. Weitergehende gesetzliche Kündigungs- und Beendigungsrechte bleiben unberührt. Änderungen dieser zusätzlichen Bedingungen bedürfen der Zustimmung des Nutzers. Der Anbieter teilt dem Nutzer beabsichtigte Änderungen mindestens sechs Wochen vor dem vorgeschlagenen Wirksamwerden in Textform mit und macht die betroffenen Regelungen kenntlich. Ein Schweigen des Nutzers gilt nicht als Zustimmung. Stimmt der Nutzer nicht zu, gelten die bisherigen Bedingungen fort; das Recht beider Parteien zur ordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Keine Änderungen im Sinne dieses Abschnitts sind Anpassungen, die weder die Rechte noch die Pflichten der Vertragsparteien berühren, insbesondere die Korrektur von Schreibfehlern, Anpassungen der Gliederung oder von Verweisen sowie die Aktualisierung von Kontaktangaben.
19. Kontakt
Bei Fragen zu diesen zusätzlichen Bedingungen, zur geschäftlichen Nutzung, zur Auftragsverarbeitung oder zu Datenschutzthemen kann der Nutzer den Anbieter kontaktieren unter: [email protected]
20. Vertragssprache und Sprachfassungen
Diese zusätzlichen Bedingungen werden in deutscher, englischer, französischer, italienischer und spanischer Sprache bereitgestellt. Maßgeblich ist die Sprachfassung, in der die Bedingungen dem Nutzer bei Vertragsschluss dargestellt wurden. Weichen die Sprachfassungen inhaltlich voneinander ab, gilt gegenüber Verbrauchern die für den Nutzer günstigere Auslegung. Gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB ist ausschließlich die deutsche Sprachfassung maßgeblich; die übrigen Sprachfassungen dienen insoweit nur der Information.